Schmuggelware

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1. März 2022

Heute war es “endlich” soweit und unsere lang ersehnte Reise (haben erst vor einem Monat gebucht – ups) nach Norwegen- bzw. auf die Lofoten beginnt.
Um ca. 4:00 Uhr morgens hieß es für uns raus aus den Federn.
Die Koffer werden noch schnell vollständig gepackt und auf Gewicht und Größe überprüft und schon geht es mit Jonas‘ Firmenwagen mit meistens unter 200 km/h 😉 über die Autobahn nach Eitting zum Parkservice Kranzeder.

Die anfängliche Verspätung von 10 Minuten zu Fahrtbeginn haben wir vorbildlich wieder herausgefahren und sind nach deutscher Pünktlichkeit sogar 5 Minuten vor der Zeit, um 6:25 Uhr am Parkservice angekommen. Dort haben wir anschließend unser Auto abgestellt und uns vom Chef höchstpersönlich an den Münchner Flughafen (das Terminal 2) fahren lassen.
Dort haben wir zunächst unsere Koffer bei der netten Dame am Schalter der Lufthansa – für mobil eingeschränkte – abgegeben und uns die Weisheit – was noch nicht ist, kann ja noch werden – von ihr mit auf die Reise geben lassen. Ganz nach dem Motto der Lufthansa: “Wir hoffen, das ist nicht ihr letzter Flug”. 😂

Der nächste Schritt war die Handgepäckskontrolle. Dort lief alles glatt, bis auf die Tatsache, dass Anja und Jonas nochmal explizit ihrer Schuhe beraubt und ganz ausführlich auf Unerlaubtes überprüft wurden. Ein paar Drogen bzw. Sprengstofftests später sind wir auch schon am Gate 10 angekommen. Dort hat sich jeder von uns für 6,90 € ein mehr oder weniger leckeres Brötchen von vorgestern gegönnt, sowie das letzte Weizen zu einem unglaublichen Preis von 5,90 € auf bayerischem Boden zu Gemüte geführt.

Nach Norwegen ging es dann mit einem Airbus A321neo der Lufthansa, falls das jemanden Interessiert. PS: Nach dem Netflix Film “The Case against Boeing” war das auch gut so.

Der Flug dauerte knapp 2 Stunden. Die Zeit wurde hauptsächlich mit Schlafen, Netflix & Julians Toilettenbesuch(en) verbracht.

Nach unserer Ankunft in Oslo wurden nochmals unsere Personalien überprüft, bevor wir dann unsere Koffer vom Laufband abholen mussten um diese gleich wieder abzugeben. Durch die Zollkontrolle ging es dann zurück zum Check-in für unseren Anschluss-Inlandsflug nach Tromso. Unsere Koffer haben wir ganz professionell und eigenständig (mit etwas Hilfe vom Personal) am “Self-baggage-drop-off” und ohne uns am Papier zu schneiden, abgegeben.

Bevor wir uns der nächsten Handgepäckskontrolle stellten, wurden wir von einem Tiefflieger (einem Raben) in der Halle überrascht.

Um unsere teuer erworbenen Getränke von München loszuwerden mussten wir uns die ca. 1 Liter Wasser pro Person schnell vorher einverleiben, danach haben wir uns in die Schlange der Handgepäckskontrolle begeben. Mit Bäuchen voller Wasser ging es dann für Julian und Jonas nochmals direkt zur ausführlichen Sprengstoff-Kontrolle und Überprüfung der Rucksäcke.

Da es die Zollbeamten besonders gut mit uns meinten, wurden unsere Taschen bis auf ihre Einzelteile zerlegt.
Zuerst war die Laptoptasche dran, anschließend wurde die Kameratasche zerpflückt und letztendlich Julians Rucksack. Da waren wir uns dann ganz sicher, dass die Spikes aus seinem Rucksack nun dran glauben müssen. Aber… die Angestellten hatten es auf die bösen Festplatten abgesehen! Und zwar nur auf zwei Stück davon, die anderne beiden waren wohl in Ordnung so. 😂

Also alles mehrmals durch den Scanner geschickt und geprüft, nur um dann anschließend von einem andren Mitarbeiter einfach wieder auf das Band geworfen zu werden.
Nachdem wir dieses halbstündige Martyrium über uns ergehen haben lassen, hieß es noch einmal warten auf das Boarding am Gate in Oslo. Unsere Sitzgelegenheiten dort richteten sich ganz nach dem Motto – ist das Kunst, oder kann das weg?

Den Flug nach Tromso haben wir wieder mit Schlafen und Netflix verbracht. Diesmal konnte Julian seine Blase – Gott sei Dank – unter Kontrolle halten. Eine Gruppe amüsierter Norwegerinnen, welche sich in der Sitzreihe vor uns befanden, haben uns mit ihren regen Gesprächen während des Fluges über gut und lautstark unterhalten.

Endlich in Tromso angekommen und mittlerweile ziemlich k.o. haben wir unsere Koffer abgeholt und uns auf den Weg zum Stand von Europcar gemacht. Dort wurden wir mit der Tatsache überrascht, dass unsere Ankunft eigentlich erst morgen stattfinden sollte. Dies wurde wohl durch Check24 falsch an Europcar übermittelt. Für uns hieß das somit – nochmal Glück gehabt, denn wir kamen nur 15 Minuten vor Feierabend an. Alles in allem lief mit der Abholung des Mietwagens dann alles glatt.
Mit dem Schlüssel in der Hand haben wir dann unsere Koffer zum Auto geschleppt, uns mit diesem vertraut gemacht und uns auf den Weg zu unsrem Hotel gemacht.
Leider gabs keinen Volkswagen, was wir im Nachhinnein doch enttäuschend fanden… Naja dafür gibts ne Lenkradheizung für die es keinen Knopf gibt – man kann ja nicht alles haben.

Schnell stellten wir fest, dass der Verkehr auf Norwegen nicht ganz so geordnet ist, wie in der Heimat. Nach kurzer Fahrt sind wir in unserer Unterkunft – dem Enter Tromso / Viking Hotel – angekommen.
Das WLAN lässt hier leider etwas zu wünschen übrig – funktioniert also praktisch GAR nicht, deswegen wird der Blog noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen – und die Parkplatzproblemematik ist auch etwas spezieller und vor allem auch günstig!

Das Zimmer ist soweit in Ordnung. Falls es heute Nacht laut klatscht war das “Bett” aber doch zu klein.

Nachdem wir im Zimmer kurz ruhten, sind wir auf die Suche nach einem Spot für das erste Abendmahl gegangen. Wir haben uns also auf einen Spaziergang Richtung Zentrum begeben und während wir ein paar Fotos schossen, haben wir Ausschau nach einem Restaurant gehalten.

Wir haben uns nach dem kleinen Spaziergang durch das Zentrum von Tromso also für die Pizzeria „Yonas“ entschieden. Dort haben wir dann zu Abend gegessen.
Die Pizzas mit sehr besonderen Namen, hatten auch eine sehr spezielle Form mit sehr dickem Boden und interessantem Belag.

Mit vollem Magen ging es dann wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Unterwegs haben wir einen letzten Abstecher zum Supermarkt gemacht, um ein paar Wasserflaschen (3,00 € die 0,5L Flasche…) zu kaufen. Zurück im Hotel haben wir uns den Abend noch mit ein paar netten norwegischen Sendungen versüßt und sind dann müde ins Bett gefallen.

Falls ihr es noch nicht wusstet:

  • Oktopusse zählen nicht als Fische, sondern als Vögel
  • Ein James Bond Teil heißt “Octopussy”
  • Oktopusse haben kleinere Münder als Tintenfische
  • Oktopusse sind intelligenter als Tintenfische
  • Oktopusse können über Land gehen, Tintenfische jedoch nicht
  • In “Pinguine von Madagascar” hat Julian seine Fakten über Oktopusse gelernt

Für mehr Fakten – folgt ihm einfach!

Und ebenfalls wichtig: “Kann sein” ~Julian Mengele

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