Pepsi

Tipp: Bildslider ganz ansehen!

Wir starteten im Thon Hotel mit einem grandionsen Frühstück in den Tag. Es hatte wirklich alles was das Herz begehrte zu bieten. Super frisch und alles ne top Qualität, das wird schwer zu toppen sein. Von frisch gepresstem Orangensaft über diverse Lachsvariationen, Joghurt-Shots oder auch frischem Obst.

Anschließend packten wir schnell unsere Koffer fertig, damit wir uns gleich auf den Weg nach Sørkjosen machen konnten, hier waren nämlich stolze 5,5 Stunden Fahrt eingeplant.
Beim auschecken stibitzte Julian sich noch einen Tee am Vollautomaten der Rezeption und versuchte sich mit dem kochend heißen Wasser die Hände zu waschen, was in Schmerzen endete. 😉
Unser Toyota Navi wollte uns mit einer Fähre weiter schicken, dem wirkten wir aber schnell mit einer Kehrtwende entgegen!
Da Jonas bis spät in die Nacht arbeitete, war während der Fahrt viel Schlaf angesagt. Auch bei Anja, denn hier schien langsam auch eine Erkältung zuzuschlagen.
Auch später schlug das Navi nochmal zu, statt über die gut geräumte Hauptstraße gings über Stock und Stein über eine verschneite kurvige Strecke. Erst als wir auf dieser Straße am Ausbildungszentrum der bayrischen Feldjäger vorbei fuhren und Julian uns darauf aufmerksam machte, wurde Jonas wieder wach. Bis hierhin hatten wir mittlerweile schon knapp 3,5 Stunden Fahrt hinter uns.
Unseren ersten kleinen Stopp machten wir am Zipfel der Lyngenalpen, welche eine wunderschöne Bergkette auf der gegenüberliegenden Seite des Fjords darstellte. Die Temperetur lag hier, dank des Winds bereits bei ca. -10°C.

An dem Zwischenstopp konnten wir den ersten deutschen Tesla, sogar aus Regensburg, begutachten – ein Wunder wie er es bis hierher schaffte.
Eine halbe Stunde und 5 Tunnel später, kamen wir schon an unserem Hotel an, dem Reisafjord Hotel.
Auch hier checkten wir gleich ein, machten uns in unserem großen, aber etwas altbackenen Zimmer breit und starteten nach einer kurzen aber intensiven Instagram-Session eine kleine Expedition bei der arktischen Kälte!

Erst ging es zum Europris um ein paar letzte Besorgungen zu machen. Der Laden war eine Mischung aus Supermarkt, Baumarkt, Ramschladen und Möbelgeschäft. Eine ganz wilde Kombination.
Wir statteten uns jeweils mit einem Snack und Getränken aus und luden unsere Schätze anschließend wieder im Hotel ab. Auf dem Weg dorthin wärmten wir uns mit einem wilden Fußballmatch aus Eisbrocken am Gehsteig auf.

Der Magen knurrte schon einige Zeit, also bestellten wir uns im gegenüberliegenden Café noch etwas zu essen. Für Julian und Anja gab es gemeinsam einen Burger mit Süßkartoffelpommes und für Jonas eine Salamipizza mit Knoblauchdip. Wir hätten das ganze noch mit vielen Kugeln frischem Eis abrunden können, die Auswahl war hier nämlich riesig! Wetterbedingt ließen wir das dann aber doch lieber bleiben.

Wir bildeten uns währenddessen über die Elektroauto-Situation in Norwegen fort. 2021 wurden 65% reine Elektro-Autos verkauft, dazu kommen weitere 28% Hybride. Da bleiben am Ende nur noch wenige Prozent rein Diesel oder Benziner, was wirklich eine beachtliche Zahl ist! Auch die Ladeinfrastruktur – besonders von Tesla- Superchargern – ist genug ausgebaut, dass man hier wirklich problemlos mit einem Elektroauto reisen kann!
Da der Himmel tagsüber sehr klar war, hatten wir große Hoffnungen heute endlich die Polarlichter erblicken zu können. Dies wäre eine super Kombination mit den Lyngenalpen für perfekte Bilder gewesen – leider gab es aber auch heute nix zu sehen.
Unseren Abend versüßten wir uns mit einem norwegischen Netflixaccount – Danke Pepsi, dass du deinen Account am Hotelfernseher nicht abgemeldet hast. ❤

Wir stellten das Profil frecherweise auf “Deutsch” um, bedanken uns mit einer versteckten Nachricht im Profilnamen und schauten gemütlich zwei Filme gemeinsam, während wir auch dieses WLAN mit Video-Uploads belasteten. Der erste Film war „22. Juli“, welcher von dem Attentat in Oslo bzw. auf der Insel Utøya handelte, dieser war ein sehr guter aber auch deprimierender Film. Für den zweiten Film meldeten wir uns in Disney+ an und schauten „Free Guy“ an. Wir mampfen unsere Snacks, wobei die „Cheez Doodles“ Tüte fast nichts an Inhalt verlor. 😂
Um zukünftige Hotelgäste auch glücklich zu machen, ließen wir Netflix sicherheitshalber angemeldet, Disney+ aber nicht. 😛

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