Mlem πŸ˜‹

4. MΓ€rz 2022
Tipp: Bildslider am besten immer ganz ansehen!

Heute stand schon unsere Abreise von Tromsø auf dem Plan. Wir machten uns hübsch für die nÀchsten Stunden im Auto, packten unsere Koffer, klauten noch heißes Wasser für Tee und liehen uns eine Rolle Klopapier aus unserem Badezimmer aus (wir bringen die zurück, versprochen!).
Schnell noch das Auto vollgeladen und schon ging die Fahrt los. Es standen 220 km Fahrt auf dem Plan, wofΓΌr vom qualitativ hochwertigen Toyota Navi ca. 3,5 Std. berechnet wurden.
Wir waren relativ schnell außerhalb von Tromsø und konnten die schâne Landschaft an einem Schnee- und nebelfreien Tag genießen. Die Berge eingehüllt von Schnee, sehen genauso zauberhaft aus, wie man es aus diversen Zeitschriften oder Werbungen kennt.

Nach ca. einer Stunde machten wir unseren ersten kurzen Stopp fΓΌr Fotos und unser FrΓΌhstΓΌck.

Komplett durchgefroren und einige Gigabyte Fotos und Videos schwerer machten wir uns wieder auf den Weg. Kurz vor unserem Ziel – Narvik – machten wir einen kleinen Stopp beim Polar Park. Anjas ReisefΓΌhrer versprach uns dort einen Park ohne Eintrittskosten! Dies stellte sich jedoch nach genauer PrΓΌfung als absolute LΓΌge heraus. Ca. 30,00 € Γ€rmer hielten wir dann die Eintrittskarten fΓΌr den Polar Park in den HΓ€nden.
Wir klΓ€rten vorher kurz ab, ob wir dies zeitlich schaffen wΓΌrden, da wir erst gegen 14:15 Uhr dort waren und der Park bereits um 15:00 Uhr schließt. Die freundliche Mitarbeiterin an der Kasse entpuppte sich nach ein paar Minuten schlechtem Englisch als Deutsche und wir konnten den Rest der Zeit etwas entspannter plaudern. Da es im Park eine Lodge fΓΌr Reiche im Wolfsgehege gibt, ist der Park heute ein bisschen lΓ€nger besetzt. Wir sollten nur am besten keine Fotos von den Reichen machen, die seien wohl eh nicht schΓΆn anzusehen. πŸ˜‰ Mit dieser guten Nachricht starteten wir ins Gehege.

Unser anfÀngliches Misstrauen wurde schnell beiseitelegt, da wir doch einige Tiere erspÀhen konnten. Als erstes kamen wir am Gehege der Elche vorbei. Die majestÀtischen Tiere schnabulierten genüsslich das frische Heu im Trog. Leider hatte keines der zwei vorhandenen Tiere aktuell ein Geweih auf. 🦌

Dem flauschigen Luchs kamen wir ebenfalls sehr nah. Wir konnten beobachten wie dieser von den Pflegerinnen mit einem riesigen Brocken Fleisch gefüttert wurde. Dieses wurde mit einem schwungvollen Wurf gekonnt über den Zaun manâvriert und vom kleinen Luchs direkt geschnappt und in einem Affenzahn mit in sein Versteck bugsiert. 🐱🦁

Auch die Rehe und BΓΌffel hatten Hunger und waren mit Futtern beschΓ€ftigt.

Auch heute konnten wir einer Gruppe Rentiere dabei zuschauen, wie sie gemütlich in ihrem Gehege ein und aus gingen. Lediglich der Weg zum Rentierplatz glich eher einer Eislaufbahn als einem Fußweg. Ein Glück, dass hierbei kein Material für Upps! - die Pannenshow entstanden ist. 🦌

Einige Fotos und Filmaufnahmen mehr im GepΓ€ck, machten wir uns dann auf den Weg zu den BΓ€ren. Der Weg dorthin fΓΌhrte direkt an der Lodge vorbei – dort tummelten sich bereits die Reichen und (Un-)SchΓΆnen, wovor uns bereits die TicketverkΓ€uferin am Anfang vorgewarnt hat. Fotoaufnahmen der WΓΆlfe zum Schutz der PrivatsphΓ€re der High Society wurden und daher untersagt.
Die BÀren tobten und spielten in ihrem Bereich. Ein BÀrchen startete sogar den Versuch sich aus dem Zaun herauszuknabbern - vermutlich mit der Intention, Jonas, welcher einige Aufnahmen von der anderen Seite des Zaunes aus von dem FellknÀuel machte, als Nachmittagssnack zu verputzen. 🐻

Der Wolverine, oder auch Vielfrass, welcher sich im gegenΓΌberliegenden Gehege befand, glΓ€nzte mit vollkommener Abwesenheit.
Auf dem Weg zurück zum Ausgang (um ca. 16:00 Uhr - der Park schließt ja eigentlich bereits um 15:00 Uhr - ups) kamen wir dann noch am unteren Ende des Wolfsterritoriums vorbei und konnten doch noch heimlich ein paar Wâlfe aus der Ferne ablichten!

Der kleine Polarfuchs, welcher sich zu einem kleinen Schneeball eingekuschelt hatte, zauberte uns zum Schluss noch ein LΓ€cheln ins Gesicht.

Nach ca. einer weiteren Stunde Fahrt durch die schΓΆne norwegische Landschaft erreichten wir dann das StΓ€dtchen Narvik. Dort checkten wir sofort in das Breidablikk Guest House ein. Der direkte Weg zu diesem fΓΌhrte gefΓΌhlt senkrecht auf einem Berg nach oben.
Vom Zimmer dort waren wir tatsΓ€chlich auf Anhieb absolut begeistert. Der Ausblick und die Einrichtung des Zimmers waren sehr schΓΆn. Auch Jonas kommt diesmal in den Genuss eines richtigen Bettes. Das Einzige was zu wΓΌnschen ΓΌbrig lassen konnte, war die BadtΓΌr, welche man eigentlich nicht als TΓΌr bezeichnen durfte.

Nach kurzer Verschnaufpause im Hotelzimmer machten wir uns auf dem Weg zum Fischlokal β€žFiskekroken Restaurantβ€œ. GlΓΌcklicherweise haben wir noch einen Tisch ergattern kΓΆnnen, was anfΓ€nglich ein kleines Problem darstelle, da nahezu alle Tische reserviert waren. Dort gab es fΓΌr Anja eine Portion Fish and Chips, fΓΌr Jonas das Signature Dish (Whale) mit einem Gin Tonic und fΓΌr Julian Pan Fried Halibut mit einem norwegischem Pils. Insgesamt war unser Dinner sehr lecker und nobel. πŸ‹πŸŸ

ZurΓΌck im Hotel begutachten wir noch das dortige β€žWohnzimmerβ€œ um ein kleines KΓ€ffchen zu trinken. Angekommen im Zimmer ging es dann wieder an die Arbeit: Bilder bearbeiten, Material sichern und Blog schreiben. Um ca. 22:00 Uhr ΓΌberraschte uns dann ein Stromausfall – Irgendwas muss ja auch immer schief gehen. Doch nicht mit uns - dem setzen wir halt schnell den Gebrauch von entsprechenden Kopflampen entgegen!

Da Julians Nordlicher App gegen 04:00 Uhr die hΓΆchste Chance bis dato anzeigte, haben wir uns einen Wecker gestellt und ein paar Minuten geschaut ob wir etwas am Himmel erspΓ€hen konnten, leider war dem aufgrund der Wolkendecke nicht so. In der Ferne konnte man mit etwas Fantasie einen leichten grΓΌnen Schimmer erahnen.

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