Dieser Tag hat so begonnen wie wir es alle nicht gehofft hätten. Keiner konnte in dem Nachtzug richtig schlafen, da die Matraze am ehesten einem Bügelbrett glich und sobald man fast geschlafen hatte, kam eine große Erschütterung, dass der Zug fast entgleiste. So ging es die ganze Nacht und ich hatte insgesamt knapp 2 Stunden Schlaf. Die müden Gesichter am nächsten Morgen der anderen, bestätigten mir, dass ich nicht alleine war.
Dennoch standen schon wieder einige Dinge auf dem Tagesplan.
• Im Hotel einchecken
• Frühstücken
• Den Tempel “Wat Phra That Doi Suthep” auf dem Berg besuchen
• Thai Massage genießen
• Bloggen
• Abendessen beim Local Market genießen und
• Thai Boxen ansehen
Schritt 1. war schnell erledigt. Das Zimmer war größer als die bisherigen, jedoch viel die Aussicht weg. Und ja ihr seht richtig – drei Betten!
Fürs Frühstück hatte Sek auch bereits ein tolles Lokal aus der Vergangenheit ausgewählt. Leider hatte dieses geschlossen und wir mussten eine Alternative suchen. Berni war an dieser Stelle nicht mehr dabei und holte den wohlverdienten Schlaf im Zimmer nach. Ein Paar von uns gingen dann in ein schnuckelig eingerichtetes Lokal und bestellten etwas zum Frühstücken. Tim und ich hatten uns einen Kaffee und Omelett mit Bacon, Cheese, Onion und Tomato bestellt. Klingt super!
Leider hatten wir als letzte bestellt und mussten daher länger auf unsere Mahlzeit warten. In der Zwischenzeit hatten wir etwas besseres in der Speisekarte entdeckt 😉
Da Berni in seinen Träumen versunken war fuhren wir zu zehnt zum Tempel. Die Fahrt dauerte knapp 45 Minuten und als Highlight konnten wir uns am hinteren Teil außen am Jeep festhalten und die Aussicht sowie den Wind genießen.
Kurz vor dem Tempel machten wir noch kurz einen Fotostop.
Um direkt zum Tempel zu kommen mussten wir noch ca. 300 Treppenstufen bewältigen.
Oben angekommen eine kleine Summe für den Eintritt bezahlt, die Schuhe ausgezogen und die Kniee bedeckt.
Haben wir das alles geschafft durften wir das Bauwerk bewundern und verschiedene Bräuche durchführen. Zum einen haben wir von einem Mönch ein gesegnetes Band um das Handgelenk gebunden bekommen und zum anderen haben wir einen Glückszettel (einige auch Pechzettel) nach einer kleinen Zeremonie erhalten.
Diese flauschige Raupe wünschte uns noch einen guten Nachhauseweg und ab ging es wieder mit unserem Jeep ins Tal.
Wir alle etwas geschafft noch von der schwülen Hitze und der schlaflosen Nacht sind fast eingeschlafen im Jeep. Tim hinten auf der Plattform stehend bekam von allen den größten Schock. Ein Rollerfahrer auf der gegenüberliegenden Spur wollt anscheinend ein Auto überholen, kam aus seiner Spur und raste in unseren Jeep. Er streifte etwas von dem Gestänge im hinteren Teil und verfehlte Tims Beine nur um ein paar Zentimeter. Er hielt nicht an sondern fuhr taumelnd weiter, daher können wir nicht genau sagen was passiert ist. Uns hatte es überhaupt gewundert, dass er nicht vom Roller gefallen ist. Als einziges Andenken hatte er uns einige gerissene Schweißnähte hinterlassen.
Damit hatten wir auch Schritt 3. abgeschlossen und sobald wir am Hotel waren, gingen wir in eines der gegenüberliegenden Massage-Studios und ließen uns unsere verspannten Rücken von der Zugfahrt massieren. Eine Stunde kostet hier ca. 7,50 €.
Am bloggen bin ich gerade und seelisch bereite ich mich schon auf die nächsten Ziele für heute vor. Es ist knapp 17:30 und pünktlich kurz vor Abmarsch setzt der starke Regen ein!
Auf dem Streedfood Crawl konnten wir so einiges neues entdecken und probieren. Die kuriosesten Spezialitäten waren: Putenkopf, Putenleber, Putenherz, Puten\\*loch und Schweineleber. Außerdem haben wir Drachenfrucht, eine nach fisch-stinkende Frucht und viele weitere probiert.
Danach gab es richtiges Essen: Pad Thai. Also gebratene Nudeln, unser Favorit von allen Speisen. Dazu natürlich ein eisgekühltes Chang Bier.
Anschließend ging es mit Taxis zum Thai Boxen. Dort erwarteten uns einige Kämpfe unter anderem auch Entertainment-Kämpfe.
Nach dem Thai Boxen, sind wir alle noch auf den Night Market gegangen. Da es regnete hatten die meisten Stände bereits geschlossen. Dann gab es noch einige Changs zu Trinken und drei Burger im McDonalds. Am nächsten morgen mussten wir um 7 Uhr aufstehen – Ins Bett sind wir dennoch erst gegen 2 Uhr.







































































































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