Der zweite Tag begann mit einem tollen Frühstück. Heute haben wir alles nachgeholt was wir gestern versäumt haben. Die Teller wurden groß aufgeladen und die Hunger gestillt.
Gesättigt ging es zurück ins Hotelzimmer und dort dann zum Blog Schreiben. Bernhard war Sport machen und im Pool, während ich geschrieben und eine Dusche genommen habe.
Der Plan heute morgen war es den “Wat Phra Dhammakaya” zu besuchen und Sticky Mango Rice zu essen.
Aus dem Internet haben wir eine passende Wegbeschreibung gesucht, welche uns zuerst per Metro nach “Chatuchak” schickte. Die Ziele für diesen Tag haben wir uns bewusst (und zum Glück) niedriger gesteckt, damit wir auch alle erfüllen konnten.
Dort angekommen haben wir einen Park entdeckt und dachten uns (zum ersten Mal des Tages) “komm lass da mal schnell rein schauen”.
Entdecken konnten wir dort bis auf schöne Palmen und tolle Natur auch ein Eichhörnchen und an den Mülltonnen eine Ratte.
Wir hielten dies noch für etwas besonderes. War aber jedoch nicht so. Die Eichhörnchen waren nahezu zahm und ließen sich von Passanten füttern.
Ratten waren dort auch keine Seltenheit, besonders an den Mülltonnen.
Weiter gelaufen durch den Park konnten wir noch einige Tauben beim Erfrischen beobachten und einen Schmetterling finden. Außerdem gab es diverse Kinderspielplätze unter anderem diese Schaukeln.
Außerdem gab es ein kleinen Bereich mit diversen Fitness
Als nächsten Schritt um zu dem Tempel zu kommen mussten wir mit dem Bus nach “Future Park Ransit”. Die fahrt dauerte ca. 30 Minuten und hat uns nur 40 Baht gekostet.
Bevor wir mit dem Taxi weiter zum Tempel fuhren, wollten wir auch mal “kurz” in den Future Park schauen.
Der Durst plagte uns schon längere Zeit, so gab es eine Erdbeer-Fanta (Niemandem zu empfehlen) und Wasser (Jedem zu empfehlen)
Da nun der Durst gestillt wurde, meldete sich auch der Hunger. Den ersten Stop legten wir in einer kleinen Suppenküche ein.
Anschließend gab es als Nachspeise endlich meinen heiß ersehnten Sticky Mango Rice, welcher direkt vor unseren Augen frisch zubereitet wurde. Er war sehr gut, kann ich nur weiter empfehlen
Ganz satt waren wir aber immer noch nicht. Zu bieten hatte das Einkaufszentrom viele Mahlzeiten unter anderem Sushi.
Entschieden haben wir uns erneut für eine Suppe mit Nudeln und gebackener Ente. Danach konnten wir endlich ohne Hunger weiter laufen.
Falls man im Einkaufzentrom auf einmal Fische benötigen sollte, wird man auch hier nicht leer ausgehen. Diese wollten wir auch mal “kurz” anschauen.
Auch die behinderten Brüder von Nemo waren vertreten 😉
Langsam bemerkten wir, dass wir mittlwerweile ca. 2 Stunden im Future Park waren. Da am ersten Tag bereits der ursprüngliche Plan nicht funktionierte, entschieden wir uns schnell zu gehen und mit einem Taxi zum Tempel zu fahren.Aus dem Taxi ausgestiegen, konnten wir sofort die riesige Kuppel des Tempels beobachten und einige Fotos schießen.
Dachten wir zumindest… Die Kuppel die dort zu sehen war, war sozusagen nur das I-Tüpfelchen, eben nur der Bereich, welchen man von außen direkt sehen konnte. Von einem netten Polizisten wurden wir darauf hingewiesen, dass wir auf dem Weg nicht laufen durften, mit welchem wir die andere Seite des Tempels erreichen wollten. Er führte uns Richtung Rezeption und wir dachten uns schon, dass wir dort nur Touren angedreht bekommen und nicht auf eigene Faust den Tempel begutachten konnten. Genau so kam es auch, nur dass die Tour kostenlos angeboten wurde und alle Damen nur an unserer Weiterbildung interessiert waren?! Und so folgte eine Kuriosität auf die nächste…
Wir bekamen also zwei Guides, chice weiße Anzüge und ein Golfwagen zur schnellen Fortbewegung. Außerdem haben wir ein Buch voller Informationen erhalten und eine Postkarte als Andenken.
Nach ca. einem Kilometer fahrt, merkten wir bereits, dass Laufen keine Alternative gewesen wäre. Wir sind in dieser Zeit nicht weit gekommen und haben keinen Teil des Tempels gesehen außer ein paar Bäume und diese Kugel.
Diese ist nicht klimatisiert, um möglichst ökonomisch zu sein. Gebaut wurde sie um darin Schulungen zum Meditieren abzuhalten.
Unser Weg führte weiter zum “richtigen” Tempel. Wir begegneten einigen Mönchen und da am Samstag eine größere (ca. 50.000) Versammlung war, sind bereits einige Teilnehmer angereist und nahmen an einem Gebet teil.
Die Guides zeigten uns verschiedene Gesten und Bräuche, welche zum Meditieren gehörten wie zum Beispiel diese Blume.
Um kurz einmal die Dimensionen dieses Tempels festzuhalten:
• Insgesamt haben dort ca. 1.000.000 Menschen Platz
• Sitzend um die Tempel versammelt können ca. 400.000 Menschen Platz finden Davon hat jeder einen etwa 1×1 Meter großes Quadrat
• Jedes dieser Quadrate wurde gespendet und mit dem Fingerabdruck des Spenders versehen.
• Das zweistöckige Quadrat um den Tempel kann ca. 600.00 Menschen aufnehmen
• Dieses Quadrat hat eine Seitenlänge von einem Kilometer also einen Umfang von knapp 4 Kilometern
• Die goldene Kuppel und das umliegende ist aus 300.000 kleinen Buddha-Statuen gefertigt
Entsprechende Bilder dazu, wenn der Tempel halb gefüllt ist, voller betenden Menschen ist absolut atemberaubend. Als wir dort zu Besuch waren, war leider kaum jemand dort. Darum müsste man hier auf Fotos anderer Fotografen zurück greifen.
Selbstverständlich haben wir auch verschiedene Bräuche praktiziert. Wir beteten einmal direkt vor dem Tempel und legten unsere Blume nieder, um unseren Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen.
Wir haben als Attraktion ein Herz aus Wachs geschmolzen und dieses anschließend in ein großes Gefäß gegeben, welches später eine Kerze formt die die Mönche verwenden werden.
Zu guter Letzt haben wir uns noch ein Amulett aus Ton stanzen können. Dazu mussten wir den Mönch mit zwei offenen Händen beten uns etwas Ton zu geben.
Nun sind wir zu den Stanzmaschinen gegangen und man hat uns erklärt was wir zu tun haben. An sich ganz einfach: Mit einer Zahnbürste und Öl reinigen, Ton einlegen, Stanzen und vorsichtig heraus lösen. Jeder von uns durfte zwei Amulette anfertigen. Diese werden getrocknet und nach einiger Zeit an Mönche und Besucher verteilt.
Zu guter letzt haben wir noch eine kostenlose Erfrischung erhalten und konnten uns verschiedene Kugeln ansehen, welche mit Blattgold verziert waren.
Damit endete die Tour. Eine der Guides fuhr unseren Golfwagen vor und wir sind zurück zum Eingang gefahren.
Damit war der aufregende und wirklich sehr interessante Tag im “Wat Phra Dhammakaya” beendet und wir machten uns auf den Heimweg. Die zwei Guides riefen uns ein Taxi und in der Wartezeit haben wir unsere Kleidung abgelegt, etwas Gespendet und eine Bewertung abgegeben. Außerdem werden die Fotos, welche von uns geschossen wurden, an unsere E-Mail gesendet und auf deren Facebook Seite veröffentlicht.
Das Taxi brachte uns wieder zum “Future Park Ransit” und dort angekommen erkundigten wir uns nach der richtigen Buslinie nach “Chatuchak”. Wir stiegen in die erstbeste Linie (Nummer 39) ein, welche uns von den Passanten empfohlen wurde und…. es war ein Fehler! Der Hinweg in Linie 29 hat ca. 30 Minuten gedauert. Der Heimweg jedoch knapp 2 Stunden!
Ändern konnten wir es jetzt sowieso nicht mehr. Also haben wir es abgewartet, sind in “Chatuchak” ausgestiegen und haben wieder im strömenden Regen etwas zu Essen gesucht. Aber wie ihr wisst – wir hatten passende Regenkleidung 😉
Nach langer vergeblicher Suche entschieden wir uns mit der Metro Richtung Hotel zu fahren, eine Station früher auszusteigen und von dort aus zu Laufen, damit wir etwas zu Essen finden. Anscheinend haben die meisten Stände im Regen geschlossen also sind wir hungrig bis ins Hotel gelaufen. Da mittlerweile fast 22 Uhr war und die Hotelküche um 22 Uhr schließt, beeilten wir uns und bestellten ein typisch thailändisches Gericht fürs Hotelzimmer.

































































































0 Kommentare