Nethertrain

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Dienstag

Es war Zeit für die Abreise zu unserem Trainingslager in die Niederlande. Eigentlich hatten wir am Vorabend schon alles vorbereitet. Auto gepackt, Fahrräder verstaut, Snacks eingekauft. Der Plan war, morgens um 8 Uhr entspannt loszufahren, gegen 15 Uhr anzukommen und noch etwas vom Tag zu haben. ⏰

Tja. Der Plan hielt ungefähr bis zum Aufstehen.

Wir sind viel später losgekommen als gedacht, die Stimmung war schon am Morgen komplett im Keller und irgendwie hat sich das durch die ganze Fahrt gezogen. Dann kam noch die Nachricht vom Navi dazu: eine Stunde länger als geplant. Perfekt. Dazu gefühlt jede Baustelle Deutschlands, Stau nach Stau und irgendwann waren wir einfach nur noch genervt voneinander. 😒

Amelie ist zuerst gefahren, damit Jonas noch ein bisschen schlafen konnte. Wobei „schlafen“ eher bedeutete, vier Stunden Switch spielen. Nach einer kurzen Pause haben wir Fahrer gewechselt und am nächsten Rastplatz direkt den nächsten Schock gehabt. Die Fahrräder standen nicht richtig auf dem Träger und bei Jonas’ Rennrad war das Lenkerband kaputt gegangen. Also kurzer Zwischenstopp beim nächstgelegenen Cube Store und erst mal Isolierband besorgen. 🚲

Die restliche Fahrt war ehrlich gesagt auch nicht besser. Hitze, Stau, schlechte Laune. Wir haben uns gefühlt nur angezickt. Die letzten eineinhalb Stunden ist dann Amelie gefahren und kurz bevor wir endlich angekommen wären, hat sie wirklich noch den Vogel abgeschossen und ist rückwärts gegen einen Baum gefahren. 💥

Zum Glück war der Fahrradträger hinten dran und nicht direkt das Auto. Am Ende war nur ein Plastikteil verbogen, aber Jonas hat sich natürlich trotzdem verständlicherweise aufgeregt. Irgendwann kamen wir dann aber endlich an unserem Tiny House an und mit einem Schlag war der ganze Stress der Fahrt irgendwie vergessen. 🏡

Der kleine Bungalow war wunderschön. Mitten im Nirgendwo, umgeben von Wiesen und Feldern, riesigem Garten, Obstbäumen, Außendusche, Grillplatz und absoluter Ruhe. Eine komplette Seite bestand aus Glasfronten, wodurch man direkt aus dem Bett in die Natur schauen konnte. Drinnen war alles klein, aber gemütlich. Küche, kleines Bad, Ofen und ein richtig gemütliches Bett. 🔥

Wir haben kurz das Nötigste ausgepackt und uns direkt wieder umgezogen, weil wir unbedingt noch an den See wollten. Unser neuer Lieblingsort für die Woche: der Zandenplas. Schon auf dem Weg dorthin mussten wir erst mal Getränke besorgen, weil wir nach der Autofahrt komplett dehydriert waren. Der Zandenplas selbst war einfach wunderschön. Ein Natursee mit Sandstrand, Bistro, Duschen, vielen Schattenplätzen und dieser typischen entspannten Urlaubsstimmung. 🛥️

Zuerst stand noch ein lockerer Lauf auf dem Plan. Etwa 30 Minuten einfach durch die Gegend, ein bisschen ankommen, ein bisschen die Umgebung erkunden. Überall Wald, Natur und diese Ruhe, die man zuhause irgendwie nie wirklich hat. 🏃

Danach hatten wir uns die Abkühlung definitiv verdient und sind noch ungefähr 15 Minuten geschwommen. Obwohl wir komplett erledigt waren, hat sich dieser Moment irgendwie nach Urlaub angefühlt. So richtig. 🏊‍♂️

Weil es schon spät war, sind wir gegen halb neun wieder los und noch schnell in die Stadt gefahren, um beim Albert Heijn Lebensmittel einzukaufen. Für Jonas gab’s Thunfischsalat, für Amelie einen Feta-Wassermelonen-Salat. Frühstück wurde natürlich auch direkt mitgenommen, nur die Semmeln wollten wir morgens frisch holen. 🥗

Zurück am Bungalow haben wir erst mal alles richtig ausgepackt, jedem Teil einen Platz gegeben und draußen im Garten gemeinsam gegessen. Außerdem bauten wir alles so um, dass es perfekt für uns passte. Weg mit den Stühlen, raus mit dem sperrigen Zeug! Zwischen Sonnenuntergang, Müdigkeit und kompletter Erschöpfung haben wir angefangen, die nächsten Tage zu planen. 🪞

Der Plan war ambitioniert. Jeden Tag Sport. Radfahren, Laufen, Schwimmen. Und als Belohnung sollte es am Sonntag zur Defqon gehen. Außerdem wollten wir noch Den Haag und Rotterdam anschauen und ein bisschen mehr von Holland sehen. 💪

Bevor wir schlafen gegangen sind, hatten wir aber noch eine wichtige Sache vor.

Für den Ironman Klagenfurt 2027 anmelden.

Und ja, wir haben’s wirklich gemacht!

In dem Moment war uns noch überhaupt nicht bewusst, was da eigentlich auf uns zukommt. Wie hart das werden wird. Wie viel Training, Verzicht und mentale Kämpfe dahinterstecken. Aber plötzlich war da dieses neue Ziel. Irgendwas Großes. Irgendwas, das gleichzeitig komplett verrückt und unglaublich motivierend war. Irgendwann nach Mitternacht sind wir dann völlig fertig ins Bett gefallen. Und damit hat unser Trainingslager offiziell begonnen. 🏋️

Mittwoch

Am ersten richtigen Urlaubstag haben wir erst mal fast bis 10 Uhr geschlafen. Nach dem kompletten Chaos vom Vortag war das auch dringend nötig. Während Jonas schon Frühstück vorbereitet hat, ist Amelie schnell zur Bäckerei Schreuder gefahren und hat frische Semmeln geholt. Es gab Rührei mit Zwiebeln, Skyr mit Banane und natürlich haben wir wieder draußen im Garten gegessen. Zwischen Frühstück und Kaffee wurde schon die heutige Radtour geplant. Eigentlich wollten wir viel früher los, aber wir sind morgens einfach nicht aus den Federn gekommen. 🍳

Am Ende saßen wir erst nach 12 Uhr auf den Rädern. Bei 37 Grad. Für eine eigentlich geplante 58-Kilometer-Tour. 🥵

Die Strecke begann aber überraschend entspannt. Wir sind gefühlt stundenlang durch wunderschöne Wälder gefahren, über ruhige Fahrradwege mitten im Nirgendwo. Kaum Autos, kaum Menschen, nur ab und zu andere Radfahrer. Es war genau diese Ruhe, die Holland irgendwie so besonders macht. 🚲

Komoot hat tatsächlich mal einen richtig guten Job gemacht. Naja, zumindest fast. Natürlich wurden wir trotzdem irgendwann mit den Rennrädern über einen Kiesweg geschickt. Zum Glück ohne Platten oder Schäden. Unterwegs kamen wir an riesigen Maisfeldern und Windrädern vorbei und hatten ständig dieses Gefühl, einfach komplett weg von zuhause zu sein. Nach der ersten Stunde war es Zeit für eine Pause beim Spar. Wasser, Eiskaffee und Powerade. Trinkflaschen auffüllen, kurz durchatmen und weiter. 🧃

Allerdings hat Jonas beziehungsweise eher sein Garmin die falsche Route angezeigt. Dadurch, dass wir am Spar gehalten haben und somit etwa 5 Meter von der Route abgekommen sind, hat er in der Zwischenzeit die Navigation zur Route berechnet. An sich ein tolles Features aber statt, dass er uns direkt am Weg weiter schickt hat er uns in die völlig falsche Richtung gelotzt. Erst nach einer entspannten Bergabfahrt haben wir gemerkt, dass wir hier schonmal waren also komplett im Kreis gefahren sind. ⭕️

Also noch mal Navi checken und feststellen, dass wir wirklich ein gutes Stück in die falsche Richtung gefahren sind…. 🥸

Damit standen wir vor zwei Optionen. Entweder alles wieder bergauf oder noch mal über den Schotterweg. Überraschenderweise war der Kiesweg diesmal sogar die bessere Entscheidung und wir kamen schneller wieder zurück auf die richtige Strecke und wir haben uns vertan und der Kiesweg war ganz wo anders somit alles easy. 😌

Die letzten Kilometer durch die Wälder waren nochmal richtig schön. Schatten, Ruhe und endlich ein bisschen weniger Hitze. Kurz vor Zuhause wurde es dann aber noch mal richtig gefährlich. Amelie wurde fast von einem Auto vom Fahrrad gefahren, weil eine ältere Dame in ihrem Transporter völlig falsch eingeschätzt hat, wie breit ihr Auto eigentlich ist. Jonas ist sofort hinterhergesprintet, komplett eskaliert und hat die Frau erst mal zusammengeschissen. Die arme Dame war komplett überfordert, wusste gar nicht was sie sagen sollte und nach der Aufforderung zu verschwinden, hat sie die Fenster hoch und ist weiter gefahren. 🚐

Amelie stand erst mal komplett unter Schock. Zum Glück ist nichts passiert, aber der Adrenalinschub saß tief. Vor allem nach dem Bordstein-Drift letztes brauchten wir nicht schon wieder einen Sturz. Die letzten Kilometer haben wir dann ganz entspannt ausrollen lassen und irgendwann wieder unser Tiny House erreicht. Am Ende standen statt 58 plötzlich 67 Kilometer auf dem Tacho. 💪

Zuhause ging’s natürlich direkt unter die eiskalte Gartendusche. Unsere komplett verschwitzten Radklamotten wurden ausgewaschen und aufgehängt, dazu gab’s erst mal Snacks, kalte Getränke und ein paar Minuten Ruhe. 🚿

Trotzdem war der Tag noch lange nicht vorbei. Relativ spontan haben wir wieder unsere Bade- und Laufsachen gepackt und sind erneut zum Sonnenplatz gefahren. Erst mal abkühlen, kurz entspannen und dann direkt wieder laufen. 🏃

Weitere 4 Kilometer. Die Hitze am Nachmittag war absolut brutal. Wir sind beide extra langsam gelaufen, aber Amelie war danach komplett am Ende. Nach dem Lauf und der Abkühlung im Wasser hat sich plötzlich der Kreislauf verabschiedet. Puls komplett oben, keine Luft mehr bekommen, brennende Lunge. 🥵

Also erst mal stabile Seitenlage auf dem Handtuch und versuchen, irgendwie wieder klarzukommen. Nach ungefähr 20 Minuten ging es langsam wieder, aber an Schwimmen war definitiv nicht mehr zu denken. Eigentlich standen noch 1,8 Kilometer auf dem Plan, aber spätestens nach 100 Metern wäre Amelie wahrscheinlich einfach im See untergegangen. ⚓️

Also haben wir ausnahmsweise mal vernünftig entschieden und sind nach Hause gefahren. Auf dem Weg haben wir noch schnell Abendessen besorgt. Es gab selbstgemachte Chicken Burger mit Teriyaki-Aufstrich und frisch angebratenem Hähnchen. 🍗

Zuhause angekommen wurde direkt gekocht, gegessen, geduscht und einfach nur noch gechillt. Jonas hat im Garten noch ein paar richtig schöne Fotos gemacht und irgendwann sind wir beide einfach komplett erschöpft ins Bett gefallen. 📸

Donnerstag

Um 9 Uhr hat der Wecker geklingelt. Erst mal ein kleiner Snack und dann direkt Laufklamotten anziehen. Heute standen 8 Kilometer zu den Hulshorster Sanddünen auf dem Plan. Schon morgens war die Hitze brutal. Damit wir zwischendurch wenigstens kurz verschnaufen konnten, haben wir die Strecke in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Der Weg ging wieder größtenteils durch den Wald und war angenehm schattig, aber trotzdem war es unfassbar heiß. 🥵

Und dann standen wir plötzlich mitten in den Sanddünen. Es sah einfach komplett surreal aus. Eben noch Wald und plötzlich hatte man das Gefühl, irgendwo in der Sahara gelandet zu sein. Jonas ist wie immer vorneweg gelaufen, während Amelie diesmal extrem auf den Puls geachtet und alles langsamer angegangen ist. Das Beste nach diesem Lauf war definitiv die eiskalte Gartendusche danach Zuhause. 🪭

Frisch geduscht haben wir uns erst mal in den Garten gelegt und versucht, wieder Energie zu sammeln. Dabei kam dann die schlechte Nachricht des Tages. Die Defqon hatte alle Wochenendbesucher für Freitag und Samstag ausgeschlossen, weil die Hitze einfach zu extrem war. Zusätzliche Wasserstationen und Schattenplätze reichten nicht mehr aus, um die Sicherheit zu garantieren. 😣

Für uns bedeutete das immerhin noch Glück im Unglück. Unsere Tickets waren für Sonntag. 🎉

Danach gab’s Frühstück mit den Resten vom Hähnchenburger und frischem Rührei, bevor wir wieder unsere Badesachen gepackt und zum Zandenplas gefahren sind. Diesmal haben wir uns hinten zwischen den Bäumen einen richtig schönen Schattenplatz gesucht und dort unser Lager aufgebaut. Erst mal abkühlen. Mit den Luftmatratzen auf den See treiben lassen. Einfach kurz das Gefühl haben, wirklich Urlaub zu machen. 🏖️

Aber natürlich hielt die Pause nicht lange. Denn danach stand schon wieder Sport auf dem Plan. 1,5 Kilometer Schwimmen im Neoprenanzug. Bei 38 Grad Außentemperatur. Die Leute am See haben uns angeschaut, als hätten wir komplett den Verstand verloren. Kinder haben uns sogar gefragt, was wir da eigentlich tragen. 🤿

Jonas schwamm relativ entspannt Bahn für Bahn durch den See, während Amelie etwas kämpfte. Immer wieder Wechsel zwischen Kraulen und Brustschwimmen, weil einfach ständig die Luft ausging. Das Gefühl im Neoprenanzug zu schwimmen enge sie einfach ein. Nach knapp einer Stunde waren immerhin 1,4 Kilometer geschafft und Amelie hat das Training beendet. Jonas zog seine 2 Kilometer noch durch und war danach zwar fertig, aber irgendwie trotzdem nicht richtig kaputt. 🏊

Nach dem Schwimmen brauchten wir erst mal wieder eine Pause. Also zurück auf die Luftmatratzen, bisschen treiben lassen und einfach nichts tun. Jonas hat irgendwann wieder Switch gespielt und wir lagen einfach nur faul in der Sonne herum. Später gab’s dann noch Pommes mit Spezialsoße (Curryketchup mit Zwiebeln) und Mayo an der Strandbar und natürlich ein Eis. 🍟🍦

Irgendwann hatten wir genug vom Baden und sind relativ früh zurück zum Tiny House gefahren. Unterwegs noch schnell beim Albert Heijn fürs Abendessen stoppen, denn heute wurde gegrillt. Zuhause hat Jonas direkt den Grill angeschmissen, der eigentlich eher eine Feuerschale mit Rost war. Währenddessen hat Amelie Tomate-Mozzarella und Fleisch vorbereitet. 🏡

Das Problem war nur, dass es keine Grillzange gab. Jonas musste also alles mit einer Gabel wenden und hat sich gefühlt alle zwei Minuten fast die Hände verbrannt. Bei dieser Hitze sowieso schon vor offenem Feuer zu stehen, war wirklich komplett geisteskrank. Trotzdem war das Essen schnell fertig und wir konnten den Abend mit Grillfleisch, Salat und einem Glas Weißwein ganz entspannt ausklingen lassen. 🍖🍖🍖

Wir wollten schließlich noch nicht sofort ins Bett gehen und die umfangreiche Mahlzeit verdauen, also haben wir einen Spaziergang durch unser überschaubares Dörfchen Hulshorst gemacht. Dabei sind noch ein paar schöne Schnappschüsse zum Sonnenuntergang entstanden. 🌇

Irgendwann waren wir einfach nur noch hundemüde von der Hitze und dem ganzen Sport und sind ziemlich früh eingeschlafen.

Freitag

Freitag. Neuer Tag, neues Sportprogramm.

Der Wecker klingelte zwar schon um 6:30 Uhr, aufgestanden sind wir trotzdem erst gegen neun. Zum Frühstück gab’s diesmal Avocado-Speck-Brote mit Spiegelei vom Kochmeister Jonas. 🥑🥓

Eigentlich wollten wir wegen der angekündigten 38 Grad möglichst früh aufs Rad, doch noch bevor wir überhaupt richtig wach waren, kamen direkt die denkbar schlechtesten Nachrichten überhaupt.

Die Defqon wurde komplett abgesagt.

Alle Festivaltage. Für alle Besucher.

Die holländischen Behörden hatten wegen der extremen Wetterlage endgültig den Stecker gezogen. Gestern hatten wir uns noch gefreut, wenigstens Sonntag sicher dabei zu sein und jetzt war plötzlich alles vorbei.

Natürlich war das enttäuschend, aber irgendwie hatten wir trotzdem Glück. Wir waren nicht extra nur fürs Festival angereist und hatten unsere Woche sowieso komplett mit Sport und Urlaub gefüllt. Viele andere Besucher reisen Stunden- oder sogar Tagelang aus bspw. Australien an. Der Campingplatz hatte gestern bereits geöffnet und war prall gefüllt. Die ersten Acts kamen gestern auch schon. Und all diese, mussten am Freitag - bevor es richtig angefangen hatte - einfach wieder abreisen. Tausende Personen ohne Aufenthaltsmöglichkeit. Insgesamt 250.000 Besucher waren für die Defqon angemeldet. ☠️

Also beschlossen wir spontan, wenigstens einmal zum Festivalgelände nach Biddinghuizen zu radeln, damit wir sie wenigstens von außen sehen konnten. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und starteten unsere Tour. Jonas fuhr wie immer locker vorneweg und gab Tempo und Route vor, während Amelie heute schon von Beginn an komplett kämpfen musste. Hände taten weh, Hintern tat weh, Kraft war gefühlt auch keine da. 🚴‍♂️

Die Strecke war diesmal deutlich sonniger, dafür kamen wir am Veluwemeer vorbei und hatten plötzlich richtiges Urlaubsfeeling. Wasser, Boote, Sonne. Fast wie am Meer. Am Festivalgelände angekommen war die Stimmung allerdings traurig. Überall Besucher, die bereits wieder abreisten. Man hat den Leuten die Enttäuschung einfach angesehen. Keine gute Laune in den abreisenden Autos, alle sahen niedergeschlagen aus. Ein riesiger Traum, der für viele Leute einfach wegen zu gutem Wetter zerplatzt ist. ☀️💥

Da wurde uns erst richtig bewusst, wie viel Glück wir eigentlich hatten. Für uns bedeutete die Absage am Ende einfach mehr Zeit für Training, weniger Alkohol und auch keinen Kater. Nach einem kurzen Blick aufs Gelände machten wir uns wieder auf den Heimweg. Zwischendurch wollten wir uns eigentlich noch ein Eis holen und haben dafür sogar einen Umweg gemacht. Problem war nur: Wir haben die Eisdiele nicht gefunden, obwohl wir schon einige Kilometer in diese Richtung gefahren sind. 🍦

Also alles wieder zurück…

Auf den letzten Kilometern hat Jonas dann komplett angezogen und ist einfach davongefahren, während Amelie in ihrem Tempo hinterhergerollt ist. Kurz vor Zuhause hat Jonas dann wieder gewartet und wir sind gemeinsam am Tiny House angekommen. 😇

Und natürlich ging es erst mal direkt unter die eiskalte Gartendusche. Eigentlich wollten wir danach noch laufen und wieder an den See fahren, aber irgendwann haben wir beschlossen, einfach mal nichts zu tun. Und genau das haben wir dann auch gemacht. 😎

Wir haben die Grillreste gegessen, Reisepläne für die nächsten Tage geschrieben, am Blog gearbeitet, Jonas’ Geburtstagsgeschenk vorbereitet, Switch gespielt, ständig kalt geduscht, gesnackt, gekuschelt und einfach den ganzen Nachmittag im Garten verbracht. 🎮

Das Lustigste daran war wahrscheinlich, dass wir den kompletten Tag einfach nackt durchs Tiny-House-Gelände gelaufen sind. Zum Glück konnte uns keiner von irgendwo aus sehen! 🐌

Eigentlich wollten wir abends noch essen gehen, aber selbst dafür waren wir irgendwann zu faul. Also noch schnell zum Albert Heijn und Abendessen holen. Für Jonas gab’s Thunfischsalat und Grillreste, für Amelie einen Asia-Salat mit Saté-Spießen und Hackfleischbällchen. Schnell gekocht, schnell gegessen und danach direkt wieder auf die Liegen. 🥗

Einfach nur entspannen. 😎

Samstag

Heute war offiziell Ruhetag. Naja, zumindest so halb. Kein Schwimmen, kein Laufen, keine 100 Kilometer auf dem Rad. Dafür stand heute Sightseeing auf dem Plan. Rotterdam und Den Haag.

Der Wecker klingelte schon um 7 Uhr, weil wir möglichst früh los wollten, damit wir auch wirklich etwas von den Städten haben. Geplant war Abfahrt um 8 Uhr. Natürlich wurde daraus wieder 9 Uhr. Zum Frühstück gab’s frische Semmeln mit Marmelade und Erdbeeren, dann haben wir uns ins Auto gesetzt und sind Richtung Rotterdam gestartet. Amelie ist gefahren, während Jonas erst mal ein Nickerchen gemacht hat. Wobei Amelie selbst gefühlt auch kurz vorm Einschlafen war. 😴

Nach etwa eineinhalb Stunden kamen wir in Rotterdam an und parkten direkt im Parkhaus bei der Markthalle. Der erste Eindruck war direkt richtig cool. Überall Menschen, moderne Gebäude und diese Mischung aus Großstadt und kompletter Entspanntheit. 🏭

Zuerst gingen wir durch die Markthalle und schauten uns die ganzen Essensstände an. Sah alles zwar richtig fancy aus, aber irgendwie hat uns nichts davon wirklich angesprochen. Also sind wir weiter Richtung Zentrum gelaufen. 💹

Natürlich mussten wir zuerst bei den berühmten Cube Houses vorbeischauen. Diese schiefen Würfelhäuser sehen in echt einfach genauso verrückt aus wie auf Bildern. Direkt danach ging’s weiter zum Oude Haven mit den alten Schiffen und Piratenbooten. Dort war es richtig schön entspannt und irgendwie hatte alles so einen gemütlichen Hafenstadt-Vibe. 🚢

Danach liefen wir weiter zur Erasmusbrücke und schauten uns die Skyline an. Rotterdam fühlt sich einfach komplett anders an als die meisten Städte. Irgendwie modern, aber gleichzeitig trotzdem entspannt. 🌉

Irgendwann landeten wir dann in der Haupteinkaufsstraße, eigentlich auf der Suche nach einer Frikandel. Der Laden, den wir gefunden hatten, sah allerdings so unsympathisch aus, dass wir direkt wieder weitergelaufen sind.  Zwischendurch mussten wir natürlich noch kurz im holländischen McDonald’s schauen, einfach aus Interesse, was es dort alles gibt. Rein wissenschaftlich natürlich. Zum Essen entschieden wir uns schließlich für einen kleinen Laden namens Tosti. Jonas nahm einen Toast mit Frikandel, Amelie einen im Asia-Style. Dazu Cola und Cappuccino. ☕️

Schnell gegessen, kurz verschnauft und dann wieder weiter durch die Stadt. Im Normal wurden Zahnpasta und Duschgel gekauft, danach ging’s noch in den MediaMarkt. Dort haben wir ein bisschen herumgebummelt und natürlich nach Sachen für die Switch 2 geschaut, aber nichts gefunden. Am Calzedonia blieben wir dann auch noch hängen. Eigentlich nur kurz schauen. Am Ende kam Amelie natürlich mit neuem Bikini wieder raus. 👙

Währenddessen checkte Jonas ständig das Wetter. Für Den Haag waren Gewitter angesagt. Also ging’s zurück zum Parkhaus. Für ungefähr drei Stunden durften wir dann entspannte 17 Euro Parkgebühren zahlen. 💸

Von Rotterdam aus fuhren wir etwa eine halbe Stunde weiter nach Den Haag. Dort parkten wir im Parkhaus vom Stadthuis, das eher aussah wie ein Krankenhaus. Und natürlich wieder teuer. 14 Euro. 💸

Bevor wir überhaupt richtig losliefen, brauchten wir erst mal einen Snack. Direkt draußen an der Straße fanden wir einen vietnamesischen Laden. Für Amelie gab’s Sommerrollen und einen Mangosaft, Jonas nahm ein Bánh Mì und eine Fruchtschorle. 🥙

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Binnenhof. Unterwegs kauften wir noch zwei kleine Holzspielzeuge zum Selbstbauen, einfach weil sie irgendwie süß aussahen. Am Binnenhof angekommen kam direkt die nächste Enttäuschung. Baustelle. Komplett abgesperrt. Man hat gefühlt absolut nichts gesehen. Also liefen wir weiter Richtung Hofvijver und wollten eigentlich die Lange Voorhout entlang spazieren, als plötzlich Donner zu hören war. Der Himmel wurde immer dunkler und wir entschieden uns spontan, alles wieder umzudrehen und stattdessen zum Decathlon zu gehen. 🏰

Vorher noch schnell beim Albert Heijn Getränke kaufen und dann durch die Passage Richtung Einkaufszentrum. Im Decathlon haben wir uns komplett verloren. Wir sind ewig durch die Gänge geschlendert und haben alles gekauft, was uns für den Sport noch irgendwie fehlte. Gleichzeitig konnten wir so perfekt dem Gewitter entgehen. 🛒

Danach gab’s erst mal ein Eis beim McDonald’s, bevor wir wieder zurück zum Auto gingen. Eigentlich wollten wir jetzt noch an den Strand. Zu Fuß wären das allerdings über eine Stunde gewesen, also nahmen wir lieber das Auto. 🏎️

Nach ungefähr 20 Minuten Fahrt kamen wir beim Kurhaus an. Zumindest fast. Das Parkhaus war komplett überfüllt und die Autoschlange bewegte sich keinen Zentimeter. Also wieder weiterfahren. Irgendwann fanden wir zufällig mitten in einem Wohngebiet einen Parkplatz. Die Lücke war winzig und das Einparken dauerte gefühlt ewig. Dazu kostete der Parkplatz natürlich wieder 14 Euro. 💸

Aber egal. Hauptsache Strand. Von dort liefen wir zur Promenade und machten erst mal Fotos vom Pier. Danach schlenderten wir zwischen Restaurants, Souvenirshops und kleinen Läden entlang Richtung Seebrücke. Natürlich mussten wir auch auf den Pier selbst. Oben schauten wir uns das Riesenrad an, machten Fotos und genossen einfach ein bisschen die Atmosphäre. 🏝️

Danach suchten wir uns ein Restaurant fürs Abendessen. Eins reihte sich ans nächste und am Ende landeten wir im Summertime. Für Amelie gab’s einen Germain Spritz, für Jonas einen Aperol Spritz. Als Vorspeise teilten wir uns Bruschetta. Danach bestellte Amelie Flammkuchen und Jonas einen Burger mit Pommes. 🍹

Das Bruschetta kam nach ungefähr 30 Minuten.

Der Flammkuchen nochmal 15 Minuten später.

Der Burger kam nicht.

Und kam nicht.

Und kam immer noch nicht.

Irgendwann fragte die Bedienung ernsthaft, ob Jonas einen Burger bestellt hätte. 😥

Ja Sherlock. 🕵️‍♂️

Nach noch mehr Warten hatten wir irgendwann einfach keine Lust mehr. Also beschlossen wir zu zahlen und zu fahren. Immerhin bekamen wir unsere Flasche Wasser aufs Haus. 🍾

Danach liefen wir zurück zum Auto. Jonas parkte aus und nach ein paar Minuten übernahm Amelie wieder das Fahren. Jonas wollte eigentlich schlafen, konnte aber nicht, weil Amelie wohl etwas zu motiviert unterwegs war. Irgendwann hielten wir unterwegs noch bei McDonald’s an, damit Jonas endlich seine Burger bekam und wir die letzten Kilometer nach Hause überlebten. 🍔

Gegen 22 Uhr kamen wir völlig erledigt am Tiny House an und fielen direkt ins Bett. Schließlich stand am nächsten Tag wieder eine große Radtour an. Mitten in der Nacht wurden wir dann plötzlich von einem extremen Gewitter geweckt. Blitze im Sekundentakt, unfassbar lauter Donner und so starker Wind, dass wir kurz dachten, unser Tiny House hebt gleich ab. Die Bäume draußen haben sich komplett gebogen und alles hat gewackelt. ⛈️

Irgendwie gemütlich.

Aber auch ein kleines bisschen beängstigend.

Sonntag

Heute gab es ausnahmsweise keinen Wecker. Ausschlafen war angesagt. Zumindest theoretisch… Amelie wollte eigentlich zuerst gar nicht Radfahren, irgendwann kam dann aber doch die Motivation zurück. Also standen wir gegen 10:15 Uhr auf, machten Frühstück und bereiteten alles für die heutige Tour vor. 🍳

Räder checken, Getränke mischen, Snacks einpacken. Die geplante Strecke heute: 130 Kilometer. Allerdings diesmal ganz entspannt und ohne kompletten Leistungsdruck, und endlich um 11:43 ging es los.

Die Route führte zuerst Richtung Amersfoort und schon die ersten Kilometer waren richtig schön. Kurvige Straßen, kleine Hügel, Sanddünen und richtig abwechslungsreiche Wege. Es fühlte sich fast eher nach Abenteuer als nach Training an. In Amersfoort machten wir eine kurze Pause und aßen unsere ersten Snacks, bevor es direkt weiterging. 🚴‍♀️🚴‍♂️

Nächster Stopp: Ede. Dort fanden wir einen riesigen Albert Heijn XL, der sogar sonntags geöffnet hatte. Also erst mal Snacks nachkaufen. Amelie entschied sich für Smoothie, Wasser, Cookie, Zimtschnecke und Starbucks-Kaffee. Jonas kaufte Smoothie, zwei Powerades, Banane, Sandwich und Éclairs. 🍌

Kurz danach machten wir noch einen Zwischenstopp bei irgendeinem Kino oder Kunstzentrum, hauptsächlich um aufs Klo zu gehen und uns ein bisschen frisch zu machen. Danach ging’s weiter Richtung Apeldoorn. Dort sammelten wir dann doch noch ein paar Höhenmeter und fuhren endlich mit Rückenwind durch die Wälder. Nach den letzten Tagen Gegenwind fühlte sich das fast illegal an. Die Strecke war einfach wunderschön. Ruhige Straßen, Wälder, kleine Dörfer und immer wieder diese typisch holländischen Landschaften. 🏞️

Nach insgesamt 5 Stunden und 20 Minuten Fahrzeit kamen wir wieder zuhause an und waren komplett glücklich. Für Amelie war es ein neuer Distanzrekord auf dem Rad und für Jonas die längste Tour des Jahres bisher. 🗺️

Natürlich ging’s direkt wieder unter die eiskalte Gartendusche. 🚿

Danach wurde nur noch entspannt. Aufgeräumt, abgespült und gemütlich im Bett Blog geschrieben. Kochen wollten wir an diesem Abend definitiv nicht mehr. Also wurde ganz klassisch Pizza über Lieferando bestellt und der letzte Abend einfach entspannt ausklingen gelassen. Für Jonas gabs wie immer Salami Pizza und Amelie bestellte eine Döner Pizza und dazu zwei mal Knoblauchsauce. Die waren beide nicht der Oberknaller aber satt machten sie uns allemal! 🍕

Glücklich und zufrieden haben wir uns danach ins Bett fallen lassen und sind sofort eingeschlafen. 🛌

Montag

Der letzte Tag ist angebrochen, sowohl vom Urlaub selbst als auch erstmal von unserem Sport. Heute stand nicht mehr viel auf dem Plan als die letzen Essensreste am See zu vernaschen. Also bereiteten wir uns Tomatensalat, Guacamole, den Rest Kräuterbaguette und Honigmelone vor. Einen Teil davon gabs vorab schon als Frühstück. Doch wir packten zügig unsere Sachen und machten uns ein letztes mal auf zum Zandenplas See.
Heute stand nochmal 1,5km Schwimmen und etwa 5km Laufen auf dem Plan. 🥑

Am See angekommen mussten wir uns erstmal kurz erfrischen, auch wenn es draußen garnicht mehr so warm gewesen war, wie die letzten Tage. Es hatte zwar immernoch fast 30°C aber das fühlte sich im Schatten und mit etwas Wind schon richtig kühl an. Also planschten wir nicht zu lange und haben uns dann gleich in unseren Neopren geworfen, damit wir starten konnten. Amelie merkte nun erst die Erschöpfung von gestern und fühlte sich im Anzug so sehr eingeengt, dass sie nach dem ersten drittel bereits ohne Anzug weitergeschwommen ist. Jonas absolvierte die Distanz in exakt 45 MInuten. Währenddessen erspähten wir noch einen zweiten Schwimmer, der sich wohl auf einen Triathlon vorbereitete. 🏊‍♂️

Als wir das erledigt hatten, wussten wir, dass es der Endspurt war. Es gab ein paar Minuten eine Verschnaufpause auf der Liege, dann wurden wir durch das Vorbeilaufen des Schwimmers animiert auch gleich zu starten. Wir machten uns also am Auto ready und zogen uns um. Wir wählten heute eine andere Route als die letzten Male, um mal etwas Abwechslung rein zu bringen. Wir liefen eine Runde von guten 4km durch den Wald bis wir wieder am Auto angekommen sind. Jonas legte eine schnelle Toilettenpause ein, wollte die 5km aber dann gleich voll machen. Danach ging es noch einmal direkt um den See selbst und damit war es endgültig abgeschlossen! Jonas stellte sogar eine neue Bestzeit auf und schaffte das erste mal 5km unter 30 Minuten - wenn auch gerade so 🥵

Mit gutem Gefühl machten wir es uns nun auf der Liege so richtig gemütlich. Es gab den Rest vom Frühstück, also Tomatensalat und Guacamole. Anschließend spielte Jonas noch etwas mit der Switch und Amelie ließ sich in der Sonne bruzzeln. Gegen 18 Uhr entschlosesen wir uns dann, nach Hause zu düsen. Dort machten wir uns rasch fertig und packten schonmal einen Teil unseres Krempels und machten uns auf dem Weg nach Nunspeet um im Albert Heijn die letzten Kleinigkeiten einzukaufen sowie den Pfand wegzubringen. Anschließend gingen wir weiter in die Stadt um zur Krönung noch einmal schön Essen zu gehen. 🍔

Wir schauten uns in der Stadt um und mussten schnell feststellen, dass Montag wohl ein Ruhetag war und nicht viel offen hatte. An dem Hauptplatz blieben uns im Endeffekt nur drei Restaurants bzw. Cafes die offen waren. Wir Schauten uns die Karte von allen dreien an, entschieden uns dann dem Restaurant mit den besten Google Bewertungen und der hässlichsten Karte eine Chance zu geben. Wir setzten uns doch … die Küche war geschlossen. Schade! Dann machten wir uns auf zu unserer zweiten Wahl und diesmal fragten wir vorher ob die Küche geöffnet hatte. Aber das war auch hier nicht der Fall und wir mussten weiterziehen. Angekommen an der dritten Wahl, war es nochmal das gleiche Spiel. Also standen wir da auf dem Hauptlatz um 20:00 Uhr und haben nichts mehr zu Essen bekommen. Wir schauten uns nochmal auf Google Maps um und merkten, dass es auch hier nicht viel Auswahl gab. 🔒

Also nahmen wir einfach das nächste und vermutlich einzige was es hier noch gab. Das Hotel „De Roskam“ hatte zum Glück noch warme Küche also setzten wir uns. Wir schauten uns die Karte an und hatten beide Lust auf Hamburger. Doch leider gabs hier nur Chicken-Burger oder andere Dinge. Also gabs zunächst einen Pink Gin für Amelie und Jonas nahm eine Limonade und eine Pepsi. Unsere Lust auf Burger war aber so groß, dass wir uns beide für den Chicken-Burger entschieden haben. Und es sollte sich herausstellen, dass es eine sehr gute Wahl war! Es war kein klassisches Crispy Chicken Pattie sondern wie ein normalen, nur eben aus Chicken. Es war mega saftig und der ganze Burger mit Avocado schmeckte hervorragend! Das wurde mit Zwiebelringen und sehr guten Pommes abgerundet. Also - Glück gehabt, eine sehr gute Restaurantwahl! 🍔

Wir rundeten unser Abendessen noch mit zwei weiteren Cocktails ab (Jonas: Pink Gin, Amelie: Pornstar Martini) und haben dort unsere Postkarten geschrieben. Nachdem das alles erledigt war, und wir auch erledigt waren, haben wir uns wieder auf den Weg zurück zu unserem Tiny House gemacht. Dort packten wir noch gemütlich unsere Sachen soweit, dass wir morgen nur noch einladen mussten. Für Amelie gabs noch eine einstündige Massage als Belohnung für die ganzen anstrengenden Dinge die sie wegen Jonas mitmachen musste. 💆🏻‍♀️

Dienstag

Was soll man hier noch groß schreiben?

Frühstück: Rührei mit 8 Eiern
Traurig: Ja!
Einladen: 30 Minuten
Abfahrt: 10:30 Uhr
Geschätzte Zeit im Auto: 8,5 Std

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