Zum Start in unseren ersten entspannten Tag gab es erst einmal ein ausgiebiges Frühstück. Wir hatten gestern im Carrefour die wichtigsten Dinge eingekauft, um gut gestärkt in die Therme starten zu können. Es gab Kaffee, Säfte, Milchbrötchen und für die Herzhaften unter uns auch noch Salamisticks. Nachdem wir die kleine Mahlzeit genossen hatten, musste Jonas duschen. Die hatte leider immer noch kein heißes Wasser … 🚿
Da es in Spa selbst nicht viel zu sehen oder zu unternehmen gab, entschieden wir uns, eine kleine Wanderung zu machen. Direkt vor der Tür gab es ein paar Wanderwege mit schönen Holzwegen. Wir fuhren knapp 15 Minuten dorthin, nachdem wir uns im Hotel noch einmal wegen des Wassers beschwert und das Auto vom Schnee befreit hatten. Kurz vor dem Ziel sahen wir viele parkende Autos am Straßenrand, von denen die meisten einen Schlitten dabei hatten. Hier gab es also wohl irgendwo einen Schlittenberg, jedoch mussten wir zum Glück noch etwas weiterfahren. Am Ziel angekommen, waren es zwar immer noch viele Autos, aber es war überschaubarer. Wir parkten, zogen unsere Wanderschuhe an und machten uns auf den Weg. 🛷
Der Weg selbst war jetzt nicht so toll. Die Gegend war leider auch nicht besonders schön, denn alles sah sehr trist und vertrocknet aus. Zum Glück lagen knapp 10 cm Schnee, ohne den wäre es definitiv noch schlimmer gewesen. Doch so richtig vom Hocker gehauen hat es uns trotzdem nicht. Aufgrund des anstehenden Thermenbesuchs um 15 Uhr hatten wir uns für eine relativ kurze 4-km-Route entschieden, für die wir nicht zu lange brauchen sollten. Auf dem Weg gab es noch einen Aussichtsturm, doch dort oben war es so windig und kalt, dass wir schnell wieder herunter wollten. Wenn man zur richtigen Zeit hier ist, ist es mit Sicherheit ein wunderschöner Ort! 🥾
Nachdem wir mit der Route fertig waren und wieder im Spa angekommen waren, hatten wir doch noch etwas Zeit und haben uns das kleine Städtchen selbst angeschaut. Da unser Hotel ziemlich zentral lag, hatten wir die wichtigsten Gebäude direkt in Laufnähe. Nach etwa dreißig Minuten hatten wir aber tatsächlich auch schon alles gesehen. Also gingen wir gleich wieder zurück zum Hotel, fragten dort noch einmal nach dem Wasser und bereiteten uns für den Thermenbesuch vor. Viel gab es nicht vorzubereiten, wir zogen unsere Bademäntel an und gingen zum Lift bzw. Cable Car das direkt vom Hotel in die Therme fuhr. Auf Handtücher hatten wir erst einmal verzichtet, da wir davon ausgingen, dass man welche bekommt. Schließlich hatten alle gestern welche in die Hand gedrückt bekommen. 🛁
Nach ein paar Minuten des Frierens im Lift waren wir auch schon oben angekommen. Wir sind reingegangen, haben uns umgezogen und uns zunächst einen kurzen Überblick verschafft. Im unteren Bereich befand sich der normale Thermenbereich für jedermann, im ersten Stock waren dann Saunen usw. Wir sind aber gleich erstmal ins Wasser gegangen. Nachdem wir das innere Becken betreten hatten, dachten wir uns: „Brr, das Wasser ist aber frisch“, und hofften, dass das Becken draußen besser sein würde. Also wechselten wir sofort und waren draußen, doch auch hier war das Wasser wirklich frisch – zumindest für eine Therme. Wir waren nicht lange drin, dann sind wir in den Saunabereich gegangen. Auch hier starteten wir erst eine Erkundungstour, konnten aber nicht viel entdecken. Es gab jeweils eine Sauna und ein Dampfbad für mit und ohne Badekleidung. Insgesamt gab es also nur eine Sauna und ein Dampfbad in das wir gehen wollten. Wir dachten uns: Oh weia, wie sollen wir das hier morgen den ganzen Tag aushalten? Wir starteten mit einem Saunagang, gefolgt von einem Whirlpool, einem heißen und einem kalten Becken. Diese Kombination wiederholten wir mehrmals, bis es Zeit für den Aufguss im Dampfbad war. Wir waren zwar knapp zehn Minuten früher drin, doch wir haben jetzt schon keinen Platz mehr bekommen. Wir dachten uns: „Ja mei, egal, stehen wir eben. Was sollen wir denn sonst hier noch machen?” Doch als der Aufgussmeister kam, schickte er uns leider wieder raus, denn währenddessen durfte man nicht stehen. Also gingen wir nochmal in die Becken und in die Sauna. Die ganze Zeit dachten wir: „Egal, lass uns einfach wieder ins Hotel gehen.” 🫧
Wir haben uns also in die Bademäntel geschwungen und an der Rezeption noch einmal kurz nach der Uhrzeit und den Massagen für morgen gefragt. Leider teilte man uns mit, dass die Massagen nicht zur gleichen Uhrzeit stattfinden würden. Das war natürlich ziemlich ungünstig, daher haben wir das ändern lassen. Dabei kam jedoch heraus, dass eine der Masseurinnen keine Chiropraktikerin, sondern eigentlich Kosmetikerin ist. Sie konnte zwar massieren, aber nicht die vollständige Anwendung durchführen. Na ja, egal, schauen wir morgen, was wird! Anschließend sind wir mit dem Lift direkt wieder ins Hotel gefahren. 💆🏻♀️
Dort suchten wir uns erst einmal ein passendes Restaurant für heute Abend. Da sowohl Amelie als auch Jonas Lust auf italienisch hatten, entschieden wir uns für das L‘Olivier, das praktisch direkt vor der Tür war. Das Duschen verschoben wir auf nach dem Essen, denn unsere Mägen grummelten schon zu sehr. Im Restaurant gab es dann eine Flasche Rotwein und eine der besten Pizzen, die wir je hatten, sowie noch ein Tiramisu und eine Crème brûlée. 🍕🍷
So konnten wir den Abend perfekt ausklingen lassen. Im Zimmer gab es noch eine heiße Dusche. Nach der Dusche waren wir endlich befreit von dem Chlor. Zur Feier des Tages löste Amelie das letzte Weihnachts-/Geburtstagsrätsel, indem sie 10.000-mal klicken musste. Zu guter Letzt schauten wir uns den begonnenen Film „Shutter Island” an, bis es 00:00 Uhr und Amsels Geburtstag war. Nach ein paar Knutschis und Glückwünschen waren wir bereit für den morgigen Tag! 🍀🎉🎂
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